Soziologische Kommunikation mit Bildern. Veranstaltung der Sektion „Methoden der qualitativen Sozialforschung”, auf dem 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Der Einsatz von bewegten und unbewegten Bildern als Quellenmaterial und als Kommunikationsmedium hat in der Soziologie eine lange Tradition. Diese steht aber seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganz im Schatten des Einsatzes von statistischen Formeln, Graphen und Tabellen als Erhebungs- und Darstellungsformen. Auch die qualitative Sozialforschung orientierte sich seit den 70er Jahren vorrangig an sprachlichen Daten, bevor sie seit den 90er Jahren in größerem Ausmaß Fotografien, Gemälde und Filme zum Gegenstand der Analyse machte.