DGS AD Hoc Gruppe Gefährliche Forschung?
nicht angegeben
nicht angegeben
[UN] Möglich! Verkörperte und bewegte Heterotopien als Orte der Bildung
Die Tagung lädt ein, das Spannungsfeld Körperlichkeit, Bildung und sich darin bewegende Praktiken zu thematisieren – im Sinne eines kritischen Dialogs, im Modus der Empörung, aber auch als ein Feld der Exploration von Möglichkeiten.
Visualisierung als Mittel der Erkenntnispräsentation und der Erkenntnisproduktion wird wichtiger. War die Veranschaulichung von gesprochener Sprache (z. B. bei Vorträgen) und die Sichtbarmachung von Abstraktem (z. B. Ländergrenzen) schon zu früherer Zeit eine verbreitete Praktik, vervielfachen sich mit der Popularisierung und Distribuierung von Wissen vermeintlich eindeutige reduzierte Darstellungen (z. B. des Wahlverhaltens in Nachrichtensendungen). Zugleich erleben wir aktuell in der Wissenschaft die Visualisierung mithilfe von Software, z. B.
CALL FOR PAPERS
LACAN AT WORK
Conference to be held at Copenhagen Business School
Copenhagen, Denmark, 4-6 September 2008
Keynote speakers:
Ian Parker, Manchester Metropolitan University
Yannis Stavrakakis, Aristotle University of Thessaloniki
Panel 14 auf der IPA 2010
BIOGRAPHIE & DISKURS
Jahrestagung der Sektion Biographieforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
ORGANISATION
Helma Lutz, Elisabeth Tuider, Martina Schiebel, Tina Spies, Ina Alber
PODIUMSDISKUSSION
mit Peter Alheit, Andrea Bührmann, Reiner Keller, Gabriele Rosenthal
KEYNOTE SPREAKER
Floya Anthias, Kathy Davis, Ann Phoenix
Praxisanalytische Zugänge erfreuen sich in den Sozialwissenschaften immer größerer Beliebtheit. Die Vielfalt der Publikationen zu praxissoziologischen Themenstellungen zeigt, dass eine am Praxisbegriff ausgerichtete Forschung längst in der Mitte der Sozialwissenschaften angekommen ist. Während die theoretischen Diskussionen hinsichtlich eines praxeologischen Zugangs jenseits von Bourdieu bereits recht weit fortgeschritten sind, ist die spezifisch praxisanalytische Methodendiskussion in der bisherigen praxeologischen Auseinandersetzung viel zu kurz gekommen.
Die Veranstaltung "Poststrukturalistische Diskursanalysen – von der Methodologie zur Forschungspraxis" an der Fachhochschule Düsseldorf richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*innen und ist als Mischung von Tagung und Workshop konzipiert. Aus einer poststrukturalistisch informierten Perspektive greift die Tagung Fragen der Methodologie und Forschungspraxis sowie verschiedene Diskursanalyse-Ansätze auf und diskutiert diese anhand von Promotionsvorhaben aus Soziologie, Sozialer Arbeit, Erziehungs-, Geschichts-, Politik- und Literaturwissenschaften sowie Geografie.
Innerhalb der Forschung zur Grammatik der gesprochenen Sprache nimmt die Forschung zu Diskursmarkern einen prominenten Platz ein. Die mit diesem Ausdruck bezeichneten Phänomene stehen geradezu paradigmatisch für die Besonderheiten der Grammatik der Sprache in der Interaktion.
Demokratisches Regieren benötigt Zeit. Das Generieren von Wissen über soziale Probleme, das Durchlaufen von Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen, die Legitimation und Implementation getroffener Entscheidungen sind oftmals langwierig. Zugleich steht gegenwärtigem Policy-Making aufgrund der zunehmenden Komplexität sozialer Probleme, der Beschleunigung angrenzender sozialer Systeme oder der begrenzten Prognostizierbarkeit moderner Risiken immer weniger Zeit zur Verfügung.