"ontologia - construction"
Vom 24. bis 26. September findet eine Tagung zum Thema der Ontologisierungs-Tendenzen gesellschaftlicher Debatten statt, die Elena Esposito, Jana Rückert-John und René John an der Universität Hohenheim durchführen werden.
Vom 24. bis 26. September findet eine Tagung zum Thema der Ontologisierungs-Tendenzen gesellschaftlicher Debatten statt, die Elena Esposito, Jana Rückert-John und René John an der Universität Hohenheim durchführen werden.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 11. und 12. November 2011 findet in Mainz ein Workshop zum Thema "Ökonomie, Diskurs, Regierung" statt. Hierbei werden in 12 Präsentationen die komplexen diskursiven Beziehungen zwischen der Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik diskutiert. Die Vorträge kommen aus unterschiedlichen disziplinären Arbeitzusammenhängen wie der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Geschichtswissenschaft, der Managementforschung sowie der Sprachwissenschaft und der Kulturwissenschaft.
Im Anhang finden Sie das Tagungsprogramm.
Die neuen Amateure – zur Konjunktur einer Sozialfigur
5. & 6. Juni 2014, TU Berlin
Jahrestagung der Sektion Professionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kooperation mit der Sektion Wissenssoziologie und dem Projekt "Audiovisuelle Kulturen der Selbstthematisierung"
Organisation: Michaela Pfadenhauer (KIT Karlsruhe) und Boris Traue (TU Berlin)
Die Tagung soll theoretische, methodische und empirische Facetten von Misstrauen aus soziologischer, historischer, politik-, und medienwissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Die Diskussion soll sich an die folgenden Leitfragestellungen orientieren: Ab wann entsteht Misstrauen? Welche Reaktionsketten zieht Misstrauen nach sich und wie entfaltet es sein ordnungshinterfragendes Potential? Wie institutionalisiert es sich und wo ist es institutionalisiert?
Die Diskursforschung sieht sich in jüngerer Zeit zunehmend kritischen Einwänden ausgesetzt, die in vorderster Linie die Vernachlässigung von Materialitäten betreffen, wobei Materie jedoch heute nicht mehr passiv, sondern vornehmlich als wirkmächtig, aktiv und plural gedacht wird (u.a. Aktor-Netzwerk-Theorie, Materiale Semiotik, Agentieller Realismus). Bereits seit Karin Knorr-Cetinas programmatischem Aufsatz Sozialität mit Objekten.
Seit rund zehn Jahren erleben Diskursanalyse und ‐theorie ein verstärktes Interesse in den sozial‐ und geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Theoretisch bearbeitet wurde das Feld insbesondere aus diskurslinguistischer, literatur‐ und geschichtswissenschaftlicher, (wissens)soziologischer sowie kultur‐ und kommunikationswissenschaftlicher Sicht. Dieser Vielfalt an Zugängen entspricht die Unterschiedlichkeit der verwendeten Diskursbegriffe.
The conference will examine the current nexus between national and European thinking (in talk and text). Our focus is on the various discursive (re)constructions of national identification vis-à-vis Europe (and the contemporary world in the background): whether, and if so, then how, where and why, the ongoing discourses of European integration (and disintegration) invigorate, mute, or simply redefine national talk in (semi)public practices and domains, whether domestically or internationally.
The social logics of economics.
Power, knowledge and practices between academia, the economy and society
By Jens Maesse and Hanno Pahl
26th Annual EAEPE Conference, University of Cyprus, Nicosia, 6-8 November 2014 (http://eaepe.org)
Die neuen Kulturwissenschaft/en im deutschsprachigen Raum bildeten sich seit den späten 1970er Jahren teilweise in Anknüpfung an internationale Entwicklungen heraus, wie Cultural und Visual Studies, Gender Studies, Cultural Analysis, New Historicism, New Art History und Social History of Art, oder auch Michel Foucaults Diskurs- und Pierre Bourdieus Habitusanalyse. Mitunter stützten sie sich dabei neben eigenständigen Entwicklungen auf ältere deutschsprachige Traditionen wie die von Ernst Cassirer, Aby Warburg, Georg Simmel oder Max Weber.